Chatbots in der Ausbildung: Digitale Helfer mit echtem Mehrwert
Chatbots sind längst mehr als Spielerei. Richtig eingesetzt, unterstützen sie dich im Alltag, entlasten bei Routinefragen und begleiten…
Künstliche Intelligenz und die Verwendung von Sprachmodellen, wie ChatGPT sind längst in der Ausbildung angekommen und eröffnen neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Lerninhalten, Ausbildungskonzepten oder individuellen Lernhilfen. Eine Methode, die sich dabei als besonders hilfreich erweist, ist das sogenannte Prompting for Prompts. Aber was bedeutet das eigentlich und wie kann man es in der Ausbildungspraxis sinnvoll einsetzen?
Beim klassischen Prompting gibst du dem KI-Modell eine Anweisung, wie z. B.: „Fasse das Thema Arbeitssicherheit in drei Sätzen für eine Unterweisung zusammen.“
Beim Prompting for Prompts drehst du diesen Prozess um. Du formulierst nicht sofort eine konkrete Aufgabe, sondern erläuterst der KI zunächst dein Ziel oder deine Herausforderung. Anschließend forderst du das Sprachmodell auf, DIR gezielte Fragen zu stellen, um das Problem besser zu verstehen und neue Prompts zur Lösung deines Problems zu finden. Diese Art des Promptings wird auch als Meta-Prompting bezeichnet.
Beispiel: „Ich möchte ein Onboardingkonzept für meine neuen Azubis entwickeln. Stelle mir alle Fragen, die du brauchst, um mir ein passendes Konzept zu erstellen.“
Prompting for Prompts ist kein Trick – sondern ein effektiver Weg, mit der KI in Dialog zu treten. Diese Methode hilft dir, zielgerichteter, effizienter und kreativer mit Sprachmodellen zu arbeiten –und so schneller zu besseren Ergebnissen zu kommen. Probiere sie aus, um deine individuellen Konzepte zu entwickeln, Wissen verständlich zu vermitteln und dabei deine eigenen Prompts zu verbessern. Denn: Gut gestellte Fragen führen zu besseren Antworten – auch im Umgang mit KI.