Echte Talente finden – Einstieg in die inklusive Ausbildung
So gelingt inklusive Ausbildung im Betrieb: Vorteile, Fördermöglichkeiten und konkrete Ansprechstellen für Ausbilderinnen und Ausbilder.
„Wie soll ich jemandem im Rollstuhl in meinem Betrieb erfolgreich ausbilden? Und was ist mit den Mehrkosten?“. Solche Gedanken haben viele Ausbilderinnen und Ausbilder beim Thema Inklusion in der Ausbildung. Die gute Nachricht: So vielfältig wie Menschen mit Schwerbehinderung sind, sind auch die finanziellen und organisatorischen Orientierungs- und Unterstützungsangebote für deinen Betrieb.
Eine erfolgreiche inklusive Ausbildung birgt einige Herausforderungen, an die man im Vorfeld denken muss: Funktioniert diese fachlich überhaupt, was ist der Mehraufwand, wie sind die Zusatzkosten verteilt, was wird kompensiert, wie bereite ich die Ausbilderinnen und Ausbilder und das Kollegium vor, was bedeutet Barrierefreiheit und viele weitere Fragen. Die gute Nachricht: Du erhältst umfassende Hilfestellungen zur Gewinnung, zur Vorbereitung des Betriebes auf die spezifischen Anforderungen und die Begleitung von Menschen mit Schwerbehinderung vor während und nach der Ausbildung. Individuelle Einzelfallberatung kann dir dazu Fördermöglichkeiten aufzeigen, denn so vielschichtig wie sich Behinderungen auswirken, so differenziert sind auch die Hilfen.
Die für dein Unternehmen zuständigen Kontakte zu den oben genannten Ansprechstellen findest du unter Eingabe der Postleitzahl auf der Homepage der BIH - die Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsämter und Hilfen der Sozialen Entschädigung e. V. (BIH) setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an einem inklusiven Arbeitsmarkt ein.
Sowohl der Ausbildungsbetrieb, als auch die Azubis mit Schwerbehinderung können je nach Anspruchsvoraussetzung und je nach Rehabilitationsträger unterschiedlichste finanzielle Zuschüsse und Hilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragen. Förderungen sind in der ausbildungsvorbereitenden Phase, während der Ausbildungszeit und auch nach der Ausbildung möglich. Einen Überblick gibt es hier: REHADAT talentplus: Förderung bei Ausbildung. Bei allen Fragen zu Förderleistungen und Antragstellung, kannst du dich an die oben genannten Stellen wenden, beispielsweise an die EAA. Nachfolgend findest du wichtige Beispiele:
Wenn du deinen Ausbildungsbetrieb für Inklusion öffnest, kannst Du in Zeiten des Fachkräftemangels bislang nicht ausgeschöpftes Potential erreichen. Menschen mit Schwerbehinderung können ein Teil der Lösung sein und dein Unternehmen voranbringen. Die Fördermöglichkeiten hierzu sind vielfältig und die Hindernisse überwindbar. Mit der richtigen Beratung und einer offenen Haltung steht dir als Ausbilderin oder Ausbilder beim Thema Inklusion nichts mehr im Weg. Nimm Kontakt mit zum Beispiel den EAA auf und informiere dich, welche Möglichkeiten zur sich für deinen Betrieb eignen, um erfolgreich inklusiv auszubilden und so deinem Unternehmen Chancen für die Zukunft zu eröffnen.
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Quellen: