Südwestmetall Neckar-Fils
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Esslingen
Künstliche Intelligenz verändert das Ausbildungsmarketing rasant. KI-Assistenten, KI-Agenten und der Begriff „KI-Slop“ tauchen überall auf. Doch was davon hilft dir als Ausbilderin oder Ausbilder wirklich – und wo wird es kritisch? In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du KI sinnvoll einsetzt, wo ihre Grenzen liegen und warum deine Rolle im Ausbildungsmarketing entscheidend bleibt.
Ob ChatGPT, Gemini oder Copilot, jeder nutzt plötzlich KI-Assistenten. Aber was kann eigentlich ein KI-Assistent? Diese Frage scheint oft mit „Alles“ beantwortet zu werden. Allerdings können KI-Assistenten uns aktuell nur in unserer Arbeit unterstützen und nehmen uns nicht jegliche Arbeit ab. Schließlich wollen wir, dass ein KI-Assistent, die ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt- eigentlich gar nicht so anders als im Ausbildungsalltag. Die Qualität der Ergebnisse hängt dabei, ähnlich wie beim Umgang mit unseren Azubis, von der Kommunikation ab. Weder eine KI noch ein Azubi können mit missverständlicher Information umgehen. Für gute Ergebnisse müssen wir als Ausbilderinnen und Ausbilder also lernen, präzise Sprachbefehle zu geben - also prompten.
Zurück zur Frage: Was kann KI konkret leisten?
Beispiel:
Prompt: „Schreibe mir einen Instagram-Post für eine Ausbildung als Mechatroniker“
Ergebnis: Der KI-Assistent liefert dir Texte, Bilder, Hashtags passend zu deiner konkreten Anfrage.
So hilft dir KI, Zeit zu sparen und neue Impulse für dein Ausbildungsmarketing zu gewinnen.
ChatGPT kann dich als Ausbilderin oder Ausbilder also entscheidend im digitalen Ausbildungsmarketing unterstützen. Du kannst es nutzen, um dich inspirieren zu lassen, um dein Ausbildungsmarketing mittels Content-Strategie zu optimieren und um konkrete Posts zu erstellen.
KI-Agenten sind KI-Systeme, die selbstständig vorgegebene Ziele verfolgen und handeln. Es gibt mittlerweile zahlreiche KI-Agenten, die auf unterschiedliche Einsatzfelder spezialisiert sind. Kalender-Agenten unterstützen dich zum Beispiel bei komplexen Terminabstimmungen und der Vorbereitung von Meetings. Content-Agenten generieren für dich zielgruppenspezifischen Content für unterschiedliche Social Media Kanäle und messen deren Performance. Candidate-Journey Agenten können dich bei der Kommunikation mit Bewerber:innen entlasten. Ein wesentlicher Unterschied liegt also darin, dass ein KI-Assistent immer nur auf deinen Input reagiert. KI-Agenten hingegen können selbstständig planen, entscheiden und die Aufgaben eigenständig ausführen.
Ein KI-Agent kann demnach
Beispiel:
Ziel: „Mehr Bewerbungen für Ausbildungsplätze generieren“
Ergebnis: Ein KI-Agent arbeitet selbstständig. Das heißt er analysiert, welche Plattform am besten funktioniert, erstellt mehrere Post-Varianten, wertet Reichweiten und Klicks aus und passt die Inhalte automatisch an. Auch dies entlastet dich und gibt dir mehr Zeit für die Betreuung von Azubis im Alltag.
Damit bieten uns KI-Agenten enorme Arbeitserleichterungen im Ausbildungsalltag und können dir Aufgaben abnehmen, die es dir als Ausbilderin oder Ausbilder erlauben, mehr Zeit mit den eigentlichen Bewerber:innen zu verbringen. Denn eines darf man trotz der all der KI-Verheißungen nicht außer Acht lassen: Authentizität.
KI-Slop beschreibt generische, austauschbare KI-Inhalte ohne echten Mehrwert. Denn wenn alle KI im Ausbildungsmarketing einsetzen, um optimierte Posts zu erhalten, kommt es dazu, dass die Posts sich inhaltlich angleichen und austauschbar werden. Die Folgen reichen von einem Rückgang an Bewerbungen und Bewerbungen von ungeeigneten Kandidat:innen über falsche Erwartungen bis zu einem beschädigten Arbeitgeberimage. Um schlechte Texte, Falschinformationen oder unpassende Bilder zu vermeiden, müssen die Ergebnisse also weiterhin kontrolliert werden.
Bei den vielfältigen Möglichkeiten, die sich im Ausbildungsmarketing mit KI bieten, müssen wir kurz innehalten und unsere Ziele im Blick behalten. Wir wollen qualifizierte Auszubildende finden, sie zur Bewerbung motivieren, sie von unserem Unternehmen überzeugen und an uns binden. Und das kann eine KI nicht. Hier bist weiterhin du als Ausbilderin oder Ausbilder gefragt, denn du machst für diese Person den Unterschied. Vielleicht ist der Person schon klar, was sie machen will. Vielleicht nur die Branche, vielleicht aber auch schon der konkrete Ausbildungsberuf. Als Ausbilderin oder Ausbilder bist du das Zünglein an der Waage, zwischen Betrieb A und Betrieb B.
KI ist ein starkes Werkzeug im Ausbildungsmarketing. Sie inspiriert, strukturiert und spart Zeit. KI kann Bewerber:innen jedoch keine authentischen Eindrücke vom Ausbildungsalltag und dem Unternehmen vermitteln und ersetzt keinen menschlichen Kontakt. Nutze KI zur Inspiration, Optimierung, der Zusammenfassung von Informationen, aber vergiss nicht, dass du als Ausbilderin oder Ausbilder einen besseren und authentischeren Eindruck vom Unternehmen vermitteln kannst, als jede KI.
Hinweis: Dieser Text wurde mit KI optimiert.